Kinderzimmer streichen — schadstofffreie Farben, Farbgestaltung & Tipps (Ratgeber 2026)
Ratgeber

Kinderzimmer streichen — schadstofffreie Farben, Farbgestaltung & Tipps (Ratgeber 2026)

Proma Farben Redaktion28. April 20269 Min. Lesezeit

Welche Farben im Kinderzimmer sicher sind, wie Sie VOC-Werte richtig lesen und wie Sie die Wände kindgerecht und langlebig gestalten.

Was Sie brauchen

Werkzeuge

  • Farbroller 18–25 cm
  • Eckenpinsel
  • Malertrog
  • Teleskopstiel
  • Abdeckfolie

Materialien

  • Schadstofffreie Innenfarbe
  • Tiefengrund LF
  • Malerkrepp
  • Abdeckvlies
  • Reparaturspachtel

Welche Farbe ist sicher im Kinderzimmer?

Das Kinderzimmer ist der Raum, in dem Kinder die meiste Zeit verbringen — schlafen, spielen, lernen. Deswegen ist die Wahl der richtigen Wandfarbe hier besonders wichtig. Kinder reagieren empfindlicher auf chemische Belastungen als Erwachsene, ihr Immunsystem und ihre Atemwege sind noch in der Entwicklung. Flüchtige organische Verbindungen (VOC) aus Wandfarben können in Innenräumen die Luftqualität dauerhaft belasten.

Was sind VOC-Werte? VOC steht für Volatile Organic Compounds — flüchtige organische Verbindungen, die aus Farben, Lacken und Klebstoffen ausgasen können. Sie umfassen eine breite Palette von chemischen Verbindungen, von denen viele gesundheitsschädlich sind: Benzol, Toluol, Xylol und Formaldehyd sind nur einige Beispiele. Im Kinderzimmer sollten ausschließlich Farben mit einem VOC-Gehalt von unter 1 g/L (Kategorie A+) verwendet werden.

VOC-KategorieGrenzwertBewertungFür Kinderzimmer
A+< 1 g/LSehr niedrig, praktisch emissionsfreiEmpfohlen
A1–10 g/LNiedrigBedingt geeignet
B10–100 g/LMittelNicht empfohlen
C100–400 g/LHochNicht geeignet

Neben den VOC-Werten sollten Sie auf weitere Qualitätsmerkmale achten: Das Blaue-Engel-Siegel (RAL UZ 102) kennzeichnet besonders emissionsarme und umweltfreundliche Farben. Farben mit diesem Siegel enthalten keine krebserzeugenden, erbgutverändernden oder fortpflanzungsgefährdenden Stoffe (CMR-Stoffe) und sind besonders auch für Kinderzimmer geeignet. Das eco-Institut-Siegel und das EMICODE-Siegel EC 1 PLUS sind weitere verlässliche Zeichen für niedrige Emissionen.

Wichtig: Auch nach dem Trocknen lüften

Selbst bei emissionsarmen Farben sollte das Kinderzimmer nach dem Streichen mindestens 48–72 Stunden intensiv gelüftet werden, bevor das Kind den Raum wieder nutzt. Frische Farbe gibt noch etwas Feuchte ab, die beim Schlafen belastend sein kann.

Lösemittelhaltige Farben, Alkydharze und konventionelle Lacke mit hohen VOC-Werten haben im Kinderzimmer nichts zu suchen. Wählen Sie ausschließlich wasserverdünnbare, lösemittelfreie Dispersionsfarben, Mineralfarben (Kalkfarbe, Silikatfarbe) oder speziell ausgezeichnete Kinderzimmerfarben. Diese sind inzwischen in großer Auswahl und vielen Farbtönen erhältlich.

Farbwahl &amp; Gestaltung für Kinder: Was wirkt wie?

Farben beeinflussen das Wohlbefinden, die Stimmung und sogar die Konzentration von Kindern. Die Farbpsychologie für Kinderzimmer ist ein gut untersuchtes Feld: Bestimmte Farbtöne fördern die Ruhe und den Schlaf, andere regen die Kreativität und Aktivität an. Bei der Gestaltung des Kinderzimmers sollte das Alter des Kindes ebenso berücksichtigt werden wie sein individueller Charakter.

FarbeWirkungGeeignet fürHinweis
Hellblau / MintgrünBeruhigend, entspannend, fördert SchlafSchlafzimmer, unruhige KinderNicht zu kühl, warme Töne wählen
Gelb / Orange (pastell)Fröhlich, aktivierend, kreativitätsförderndSpielzimmer, aktive KinderIntensive Töne nur als Akzent
Grün (sage, oliv)Ausgleichend, naturverbunden, konzentrationssteigerndLernzimmer, SchulkinderIdeal für Lernbereiche
Rosa / LavendelSanft, romantisch, ruhigendJüngere Kinder, SchlafbereicheKann schnell überladen wirken
Weiß / CremeweißNeutral, vielseitig, lässt Raum wirkenAls Basis für Akzente, kleine RäumeKombinieren mit Farbtupfern

Akzentwand als clevere Lösung: Anstatt alle vier Wände in einer kräftigen Farbe zu streichen, empfiehlt sich für Kinderzimmer oft die Akzentwand-Methode: Drei Wände in Weiß oder einem hellen Pastellton, eine Wand in einem kräftigeren Farbton, der das Kinderthema aufnimmt. So bleibt der Raum luftig und lässt sich mit dem Kind gemeinsam verändern, ohne dass aufwendige Komplettstreichungen nötig werden.

Kinder einbeziehen: Ab etwa vier Jahren haben Kinder klare Farbpräferenzen. Das gemeinsame Aussuchen der Wandfarbe fördert die Eigenständigkeit und sorgt dafür, dass sich das Kind in seinem Zimmer wirklich zu Hause fühlt. Bieten Sie eine Auswahl von zwei bis drei kindgerechten Farboptionen an, die Sie vorab als geeignet eingestuft haben — so haben Eltern die Kontrolle, das Kind die Entscheidung.

Profi-Tipp: Magnetwandfarbe oder Tafelfarbe

Für Spielzimmer und Lernbereiche gibt es spezielle Magnetwandfarben und Tafelfarben, auf denen Kinder direkt auf der Wand malen oder Magnete befestigen können. Diese sind ebenfalls in lösemittelfreier Qualität erhältlich und machen das Kinderzimmer zum interaktiven Erlebnisraum.

Vorbereitung &amp; Sicherheit beim Streichen mit Kindern im Haushalt

Das Streichen eines Kinderzimmers erfordert besondere Vorsicht — nicht wegen der Farbe selbst, sondern weil sich während der Arbeiten Kinder im Haushalt befinden. Die richtige Vorbereitung schützt sowohl die Kleinen als auch das Mobiliar und die Böden.

Raum vorbereiten: Alle Möbel aus dem Zimmer räumen oder zur Raummitte schieben und mit Baufolie oder Malervlies abdecken. Den Boden vollständig mit Malervlies oder Baufolie auslegen und an den Sockelleisten festkleben. Steckdosen und Lichtschalter mit Malerkrepp abkleben. Türrahmen und Fensterrahmen ebenfalls abkleben.

Kinder fernhalten während der Arbeiten: Auch bei emissionsarmen Farben sollten Kinder während des eigentlichen Streichens den Raum nicht betreten. Nassfarbdämpfe können bei empfindlichen Personen Schleimhautreizungen verursachen. Am besten ist es, wenn die Kinder während der Streicharbeiten und für mindestens 4 Stunden danach außer Haus sind. Das intensive Lüften sofort nach der Fertigstellung ist Pflicht.

Lüften — die wichtigste Maßnahme: Fenster und Türen während des Streichens und für mindestens 2–3 Tage danach regelmäßig weit öffnen. Im Sommer reicht Stoßlüften alle 30 Minuten. Im Winter können Sie auch Fenster auf Kippstellung lassen, aber zusätzlich zweimal täglich intensiv querlüften. Ein Hygrometer hilft: Die relative Luftfeuchtigkeit sollte unter 60 % bleiben.

MaßnahmeZeitpunktDauer
Zimmer räumenTag vor dem Streichen
Kinder aus dem RaumWährend des StreichensBis Farbe oberflächentrocken ist (ca. 4–6 h)
Intensiv lüftenDirekt nach FertigstellungMindestens 48–72 Stunden
Raum wieder nutzenNach vollständiger TrocknungFrühestens nach 48 h, bei A+ Farben nach 24 h

Schimmelprävention im Kinderzimmer

Kinderzimmer neigen zu erhöhter Luftfeuchtigkeit durch Spielzeug, Pflanzen und die Atemluft der Kinder. Verwenden Sie bei der Grundierung einen schimmelhemmenden Tiefengrund oder wählen Sie eine Wandfarbe mit integriertem Schimmelschutz — besonders an Außenwänden und in Erkerbereichen sinnvoll.

Schritt-für-Schritt-Anleitung: Kinderzimmer richtig streichen

Das Streichen eines Kinderzimmers ist auch für Heimwerker ohne große Erfahrung gut zu bewältigen, wenn man die Schritte in der richtigen Reihenfolge durchführt. Mit den richtigen Materialien und etwas Geduld erzielt man professionelle Ergebnisse.

Schritt 1 — Untergrund vorbereiten: Kleine Risse und Löcher mit Fertigspachtel ausbessern, nach dem Trocknen abschleifen. Alte, lose Farbe entfernen oder durch leichtes Anschleifen aufrauen. Den Raum von Staub befreien und alle Ecken mit einem Staubsauger reinigen.

Schritt 2 — Grundieren: Frische Wände oder frisch verspachtelte Stellen mit Tiefengrund LF grundieren. Tiefengrund mit Wasser 1:5 verdünnen, mit Roller auftragen und mindestens 3 Stunden trocknen lassen. Für ein optimales Ergebnis können Sie auch die gesamte Wand grundieren — das spart später Farbe und verbessert die Gleichmäßigkeit.

Schritt 3 — Abkleben: Sockelleisten, Türrahmen und Fensterbänke sorgfältig mit Malerkrepp abkleben. Für saubere Kanten: Krepp diagonal in die Ecke drücken, dann erst feststreichen. Den Boden vollständig mit Malervlies auslegen.

Schritt 4 — Einschneiden: Mit einem schmalen Pinsel (3–5 cm) zunächst alle Ecken, Kanten an Decke und Sockelleisten, sowie Fenster- und Türrahmen einstreichen. Dies nennt man das "Einschneiden". Ca. 5–8 cm breite Bahnen an allen Übergängen, die der Roller nicht sauber erreicht. Erst dann kommt der Roller zum Einsatz.

Schritt 5 — Erster Anstrich: Die erste Schicht Wandfarbe leicht mit Wasser verdünnen (ca. 5–10 %), um eine bessere Haftung zu erzielen. Roller gleichmäßig aufrollen, W-Bewegungen helfen bei gleichmäßiger Verteilung. Von oben nach unten arbeiten, frische Bahnen immer leicht überlappen.

Schritt 6 — Zweiter Anstrich: Nach vollständiger Trocknung der ersten Schicht (je nach Farbe 2–4 Stunden) die zweite Schicht unverdünnt auftragen. Jetzt zeigt sich die volle Deckkraft und der endgültige Farbton. Bei Pastelltönen kann eine dritte Schicht nötig sein, besonders wenn ein vorheriger kräftiger Farbton übermalt wird.

Deckkraft-Trick bei hellem Farbton über dunkler Farbe

Wenn Sie einen dunklen Farbton mit einem hellen überdecken möchten, tragen Sie zunächst eine Schicht weißen Tiefengrund oder eine weiße Grundierfarbe auf. Das reduziert die benötigten Schichten der teuren Zielfarbe erheblich und gibt dem hellen Ton seine volle Leuchtkraft.

Farben &amp; Gesundheit — was Eltern wissen sollten

Die Sorge um schadstofffreie Wandfarben im Kinderzimmer ist vollkommen berechtigt und sollte ernst genommen werden. Gleichzeitig ist es wichtig, die tatsächliche Risikolage nüchtern zu betrachten: Moderne, zertifizierte Innenfarben mit Blaues-Engel-Siegel oder A+-VOC-Einstufung sind nach der vollständigen Trocknung und gründlichem Lüften für Kinder unbedenklich.

Allergiker und empfindliche Kinder: Für Kinder mit Allergien, Asthma oder anderen Atemwegserkrankungen gelten besonders strenge Maßstäbe. Hier empfehlen sich rein mineralische Wandfarben auf Kalkbasis oder Silikatfarben. Diese sind vollständig synthetikfrei, regulieren die Raumfeuchtigkeit natürlich und schaffen ein antiallergenes Raumklima. Kalk wirkt zudem von Natur aus fungizid (schimmelhemmend).

Formaldehyd in Tapeten und Klebstoffen: Nicht nur die Wandfarbe, auch Tapetenklebstoffe und Tapetenrückseiten können Formaldehyd enthalten. Wenn das Kinderzimmer tapeziert wird, auf formaldehydfreie Tapetenkleber achten und ebenfalls auf emissionsarme Tapeten (Klasse A+ nach Bewertungsschema). Auch hier gilt: Intensiv lüften nach dem Renovieren.

FarbartVOC-GehaltFür KinderzimmerBesonderheit
Dispersionsfarbe A+< 1 g/LSehr gut geeignetGroßes Farbangebot, gut abwaschbar
KalkfarbePraktisch 0Ideal für AllergikerNatürlich antimikrobiell, reguliert Feuchtigkeit
SilikatfarbePraktisch 0Ideal für AllergikerSehr dampfdurchlässig, schimmelresistent
Latexfarbe Standard20–80 g/LNicht empfohlenZu hohe Lösemittelemissionen

Einfach abwaschbar: Kinderzimmer sind bekannt dafür, dass Buntstifte, Filzstifte, Fingerfarben und Lebensmittelflecken auf den Wänden landen. Achten Sie deshalb auf eine Wandfarbe mit guter Nassabriebfestigkeit (Klasse 1 oder 2 nach EN 13300). Solche Farben lassen sich mit einem feuchten Tuch oder mildem Reiniger abwischen, ohne dass die Farbe abreibt oder abblättert. Latexfarben in emissionsarmer Qualität bieten hier den besten Kompromiss aus Abwaschbarkeit und Umweltfreundlichkeit.

Tipp: Probetopf vor der Entscheidung

Vor dem Kauf von 10 oder 15 Litern Farbe: Immer einen Probetopf besorgen und die Farbe auf einem A4-Karton in zwei Schichten auftragen. Im Kinderzimmer an die Wand halten und unter verschiedenen Lichtverhältnissen betrachten — Tageslicht, Kunstlicht. Farbtöne wirken auf der Wand oft ganz anders als auf dem Farbfächer.

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Häufig gestellte Fragen (8)

Welche Farbe ist die sicherste für ein Kinderzimmer?
Die sichersten Wandfarben für Kinderzimmer sind mineralische Farben auf Kalkbasis und Silikatfarben — diese haben praktisch null VOC-Emissionen und sind von Natur aus antimikrobiell. Als synthetische Option sind Dispersionsfarben mit dem Blauen Engel (RAL UZ 102) oder der VOC-Einstufung A+ (unter 1 g/L) empfehlenswert. Wichtig ist in jedem Fall das Siegel: Ein Blaue-Engel-Siegel oder ein eco-Institut-Zertifikat gibt verlässliche Sicherheit, dass das Produkt auf schädliche Inhaltsstoffe geprüft wurde.
Wann darf das Kind nach dem Streichen wieder ins Zimmer?
Bei Farben der VOC-Kategorie A+ (Blaue-Engel-Farben) kann das Kind in der Regel nach 24–48 Stunden intensivem Lüften das Zimmer wieder benutzen. Bei allen anderen Farben empfiehlt sich mindestens eine 48–72-stündige Lüftungsphase mit weit geöffneten Fenstern. Im Zweifel lieber länger lüften als kürzer — besonders bei Kleinkindern und Babys. Ein einfacher Test: Wenn man keinerlei Farbengeruch mehr wahrnimmt, ist das Zimmer bereit.
Kann ich normale Wandfarbe im Kinderzimmer verwenden?
Das kommt auf die Farbe an. Nicht alle normalen Wandfarben sind für Kinderzimmer geeignet. Prüfen Sie auf dem Etikett die VOC-Einstufung. Nur Farben mit A+ (unter 1 g/L VOC) sind wirklich unbedenklich für empfindliche Kinderzimmer. Viele handelsübliche Wandfarben im Baumarkt liegen im Bereich A (1–10 g/L), was akzeptabel, aber nicht optimal ist. Für optimale Sicherheit verwenden Sie speziell ausgezeichnete Kinderzimmerfarben mit Blaues-Engel-Siegel.
Was ist der Unterschied zwischen VOC und Lösemitteln?
Lösemittel sind eine Untergruppe der VOC (flüchtige organische Verbindungen). Lösemittelfreie Farben können dennoch VOC-Emissionen aufweisen, da VOC auch aus Bindemitteln, Filmbildnern und anderen Zusatzstoffen entstehen können. Wirklich emissionsarme Farben sind sowohl lösemittelfrei als auch mit niedrigem VOC-Gesamtgehalt. Das Blaue-Engel-Siegel stellt sicher, dass eine Farbe beide Kriterien erfüllt.
Wie viel Farbe brauche ich für ein Kinderzimmer mit 12 m²?
Ein Kinderzimmer mit 12 m² Grundfläche hat bei einer Deckenhöhe von 2,50 m eine Wandfläche von ca. 28–32 m² (4 Wände minus Fenster und Tür). Mit einem typischen Verbrauch von 100–150 ml pro m² und Anstrich benötigen Sie für zwei Anstriche ca. 6–9 Liter Farbe. Ein 10-Liter-Eimer reicht in der Regel für ein kleines Kinderzimmer. Kaufen Sie lieber etwas mehr — Ausbesserungen später sind mit derselben Farbe aus demselben Eimer einfacher.
Kann ich das Kinderzimmer selbst streichen oder brauche ich einen Profi?
Das Streichen eines Kinderzimmers ist für engagierte Heimwerker gut machbar. Die wesentlichen Voraussetzungen sind: gründliche Vorbereitung des Untergrunds, Auswahl der richtigen Farbe, sauberes Abkleben der Kanten und genug Zeit zum Trocknen und Lüften. Wer unsicher bei der Untergrundvorbereitung oder bei Schimmelbefall ist, sollte einen Profi hinzuziehen. Für reine Streicharbeiten auf intaktem Untergrund ist Eigenleistung problemlos möglich.
Was tun, wenn das Kinderzimmer Schimmel hat?
Schimmel im Kinderzimmer ist ein ernstes Problem und muss fachgerecht behandelt werden, bevor gestrichen wird. Zunächst die Ursache der Feuchtigkeit ermitteln (Wärmebrücke, mangelndes Lüften, Baufeuchtigkeit) und beseitigen. Dann den Schimmel mit einem geeigneten Schimmelentferner vollständig entfernen und die Fläche desinfizieren. Danach eine schimmelresistente Spezialfarbe oder eine Grundierung mit Schimmelschutz auftragen. Nie einfach über Schimmel überstreichen — das bekämpft nur das Symptom, nicht die Ursache.
Welche Farbtöne sind für Babyzimmer besonders geeignet?
Für Babyzimmer empfehlen sich sanfte, pastellige Töne, die beruhigend wirken. Helles Mint, zartes Lavendel, Cremeweiß und helles Gelb gelten als besonders geeignet. Kräftige, intensive Farben können Babys überreizen und den Schlaf stören. Neutrale Töne wie Cremeweiß oder helles Grau sind zudem zeitlos und lassen sich später mit dem Kind gemeinsam personalisieren. Entscheidend für die Gesundheit ist weniger der Farbton als die Qualität der Farbe — immer Blaue-Engel-Farben oder A+-Farben wählen.

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Malerkrepp / Abklebeband besorgen(Malerkrepp Premium)Kaufen
Abdeckvlies / Malerplane besorgen(Abdeckvlies Malervlies)Kaufen
Gold Masker für Fenster/Türen besorgen
Spachtelmasse + Spachtel (für Löcher/Risse)(einzA Handspachtel Dolomit)Kaufen
Schleifpapier 120er + 180er(Friess Handschleifstein K24)Kaufen
Teleskopstange (für Decke)
Möbel ausräumen oder abdecken
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Fußleisten abkleben
Boden abdecken
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Grundierung auftragen (falls nötig)
Löcher + Risse spachteln und schleifen
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2. Anstrich auftragen
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