Zaun streichen – Holzzaun, Metallzaun & Lärchenöl richtig anwenden
Ratgeber

Zaun streichen – Holzzaun, Metallzaun & Lärchenöl richtig anwenden

Proma Farben Redaktion28. April 202614 Min. Lesezeit

Zaun streichen leicht gemacht: Holzzaun, Metallzaun und Gartenzaun richtig vorbereiten, grundieren und beschichten. Mit unserer Schritt-für-Schritt-Anleitung zu Holzschutzfarbe, Metallfarbe und Lasur.

Was Sie brauchen

Werkzeuge

  • Flachpinsel 60–80 mm
  • Rundpinsel 25 mm (für Fugen und Kanten)
  • Schleifpapier 80er/120er
  • Schleifvlies oder Stahlwolle (für Metallzaun)
  • Drahtbürste
  • Farbroller kurzer Flor
  • Schutzhandschuhe und Schutzbrille

Materialien

  • Holzschutzfarbe oder Holzlasur
  • Metallgrundierung / Rostschutzgrund
  • Metallfarbe
  • Holzgrundierung
  • Malerkrepp
  • Baufolie oder Abdeckvlies

1) Zaun-Materialien & Anforderungen – Holz, Metall oder Mix

Ein Gartenzaun ist Extrembedingungen ausgesetzt: UV-Strahlung, Frost, Regen, Schnee und wechselnde Luftfeuchtigkeit stellen hohe Anforderungen an die Beschichtung. Bevor Sie mit dem Streichen beginnen, müssen Sie das Material des Zauns genau kennen – denn Holzzaun und Metallzaun erfordern grundlegend unterschiedliche Produkte und Vorgehensweisen.

Die häufigsten Zauntypen im deutschen Garten:

  • Holzzaun Nadelholz (Kiefer, Fichte): Druckimprägniert oder natur; stark saugend; benötigt regelmäßige Holzschutzbehandlung
  • Holzzaun Lärche/Douglasie: Natürlich dauerhafter, hoher Harzgehalt; Dünnschichtlasuren bevorzugt
  • Metallzaun Schmiedeeisen: Rostet ohne Schutz schnell; benötigt Rostschutzgrundierung und geeignete Metallfarbe
  • Metallzaun verzinkt: Verzinkung schützt zunächst; nach Verwitterung der Zinkschicht: Haftgrundierung und Metallschutzlack erforderlich
  • Betonzaunpfosten mit Holzfüllung: Beton und Holz getrennt behandeln; Übergangsstellen besonders abdichten
ZauntypHauptgefahrEmpfohlenes SystemHaltbarkeit
Holzzaun NadelholzVermorschung, Pilz, UVHolzschutzlasur oder Deckfarbe3–5 Jahre
Holzzaun LärcheVergrauung, RissbildungDünnschichtlasur oder Lärchenöl2–4 Jahre
Metallzaun EisenRost, KorrosionRostschutzgrund + Metallfarbe5–10 Jahre
Metallzaun verzinktAbplatzen der ZinkschichtHaftgrund + Metallschutzlack7–12 Jahre

Boden- und Erdkontakt

Zaunpfosten haben den direkten Kontakt zum Erdreich – die kritischste Zone für Vermorschung und Rost. Bodennahe Bereiche von Holzpfosten vor dem Einbetonieren oder Eingraben mit Holzschutzimprägnierung einlassen und 24 Stunden saugen lassen. Metallpfosten mit Korrosionsschutzgrundierung und einem feuchtigkeitsbeständigen Abschlussanstrich behandeln.

2) Holzzaun: Lasur vs. Deckfarbe – Vergleich & Produktempfehlungen

Beim Holzzaun haben Sie prinzipiell die Wahl zwischen einer Lasur (transparent oder getönt), einer deckenden Holzschutzfarbe und – für naturbelassene Hölzer wie Lärche und Douglasie – einem Holzöl. Jede Option hat ihre Berechtigung, aber keine ist universell die beste: Die richtige Wahl hängt von Ihrem Wunschergebnis und der Holzart ab.

EigenschaftHolzlasurHolzschutzfarbe (deckend)Holzöl (Lärchenöl)
MaserungSichtbarNicht sichtbarVollständig sichtbar
UV-SchutzMittel–gutSehr gutMittel
WetterfestigkeitGutSehr gutGering–mittel
AuffrischungEinfach, ohne SchliffMit Schliff und GrundSehr einfach
Pflegeintervall2–4 Jahre4–8 Jahre1–2 Jahre
Geeignete HolzartenAlleAlleLärche, Douglasie, Teak

Für Holzzäune im Garten ist die deckende Holzschutzfarbe die beliebteste Wahl: Sie bietet den besten Schutz, ist in vielen Farben erhältlich und deckt Verwitterungsschäden und unschöne Verfärbungen zuverlässig ab. Die Farbe integriert sich außerdem besser in die Gartengestaltung, wenn Sie Zaun, Gartenhaus und Carport in einem einheitlichen Ton halten möchten.

Für naturbelassene Hölzer mit schöner Maserung – besonders Lärche und Douglasie – empfiehlt sich dagegen eine getönte Dünnschichtlasur oder ein hochwertiges Lärchenöl. Das Öl dringt tief ins Holz ein, schützt die Fasern vor Feuchtigkeit und lässt die typische, warme Holzoptik vollständig erhalten.

Lärchenöl richtig anwenden

Lärchenöl wird dünn aufgetragen und muss vollständig vom Holz aufgesogen werden. Überschüssiges Öl, das nach 30–45 Minuten noch auf der Oberfläche steht, unbedingt mit einem saugfähigen Tuch abreiben – andernfalls trocknet es als klebrige Schicht und zieht Schmutz an. Zwei dünne Aufträge im Abstand von 24 Stunden sind besser als ein dicker. Ölgetränkte Tücher: Feuergefahr – nass im Freien trocknen lassen oder im Wassereimer entsorgen!

Welche Farbe ist am besten für einen Holzzaun? Am häufigsten gewählt werden klassische Brauntöne (Nussbaum, Mahagoni, Kastanie), Grautöne für einen modernen Look sowie Weiß und Cremeweiß für Landhausstil-Gärten. Dunkle Farben nehmen mehr Wärme auf – das kann bei sehr ausgesetzten Südlagen die Verwitterung minimal beschleunigen.

3) Metallzaun richtig grundieren & lackieren

Ein Metallzaun aus Eisen oder Stahl ohne geeigneten Schutz rostet innerhalb weniger Jahre durch. Die gute Nachricht: Mit dem richtigen Schutzsystem ist ein Metallzaun äußerst langlebig und wartungsarm. Entscheidend ist eine sorgfältige Vorbereitung und eine zweischichtige Behandlung: Erst Rostschutzgrundierung, dann Decklack.

  1. Alten Rost entfernen: Lose Roststellen mit einer Drahtbürste oder einem Schleifvlies (Körnung P80) vollständig abrubbeln. Fester, flächiger Rost kann mit Rostumwandler behandelt werden – dieser macht den Rost chemisch inert, ohne ihn physisch zu entfernen.
  2. Alten Lack abschleifen: Abblätternde oder blasige Altstellen vollständig bis auf das blanke Metall schleifen. Fest haftende Restflächen nur anrauen (P120–P180).
  3. Entfetten: Die gesamte Metalloberfläche mit einem fettlösenden Reiniger (z. B. Silikonentferner oder Nitroverdünnung) gründlich abwischen. Fett verhindert die Haftung von Grundierung und Lack – dieser Schritt ist unverzichtbar.
  4. Rostschutzgrundierung auftragen: Eine speziell für Metall geeignete Rostschutzgrundierung (roter oder grauer Haftgrund) dünn und gleichmäßig auftragen. Kanten, Schweißnähte und schadhafte Stellen besonders sorgfältig behandeln – hier beginnt Korrosion zuerst.
  5. Trocknungszeit Grundierung: Mindestens 4–8 Stunden. Vor dem Decklack vollständig durchtrocknen lassen, sonst kommt es zu Haftungsproblemen.
  6. Decklack auftragen: Metallschutzlack oder Metallfarbe in gewünschter Farbe auftragen. Zwei dünne Schichten sind besser als eine dicke. Zweiter Auftrag nach 12–24 Stunden.
MetallzustandVorbereitungGrundierungDecklack
Neu, blankEntfettenRostschutzgrund 1×Metallfarbe 2×
Alt, rostfrei, fester AltlackAnschleifen P120, entfettenHaftgrund 1×Metallfarbe 1–2×
Alt, leichter FlugrostRostumwandler, schleifen, entfettenRostschutzgrund 1×Metallfarbe 2×
Stark verrostet, AbblätterungenDrahtbürste, schleifen, entfettenRostschutzgrund 2×Metallfarbe 2×

Verzinkter Metallzaun – Sonderfall

Auf frisch verzinkte Oberflächen darf kein normaler Lack aufgetragen werden – die Zinkoberfläche ist chemisch inaktiv und Lacke haften nicht. Vor dem Lackieren mindestens 6–12 Monate warten (bis die Zinkschicht verwittert), dann mit einem speziellen Zinkphosphat-Haftgrund vorbehandeln. Alternativ: Spezieller Haftvermittler für Zink nach Herstellervorgabe.

4) Schritt-für-Schritt: Zaunpflege von der Vorbereitung bis zum Abschluss

Das Streichen eines Zauns ist körperlich anspruchsvoll und zeitaufwendig – besonders bei alten, stark verwitterten Zäunen. Planen Sie für einen 10–15 m langen Holzzaun mindestens einen halben Tag ein. Mit der richtigen Vorbereitung und Technik ist das Ergebnis aber problemlos auch für Heimwerker professionell.

  1. Bereich vorbereiten: Pflanzen rund um den Zaun zurückschneiden oder schützen. Rasen und Beete unter dem Zaun mit Baufolie abdecken. Farbeimer und Arbeitsmaterial bereitstellen.
  2. Holzzaun reinigen: Moos, Algen und Schmutz mit Bürste und Wasser abschrubben. Bei starkem Bewuchs Hochdruckreiniger verwenden (max. 80 bar, 30 cm Abstand). Anschließend mindestens 24–48 Stunden trocknen lassen.
  3. Schäden beheben: Rissige Bretter, lose Nägel und Schrauben prüfen. Lockere Bretter befestigen, rissige Stellen mit Holzspachtel oder Holzkitt füllen und nach Aushärtung schleifen.
  4. Schleifen: Alte, lose oder abblätternde Beschichtung mit 80er Körnung entfernen. Anschließend mit 120er glätten. Profilkanten und Spitzen besonders sorgfältig behandeln – diese trocknen zuerst aus und sollten mit der meisten Farbe versorgt werden.
  5. Staub entfernen: Absaugen und mit trockenem Tuch abwischen. Holzoberfläche auf Sauberkeit und Trockenheit prüfen.
  6. Grundierung auftragen: Mit einem breiten Pinsel (60–80 mm) in Faserrichtung einarbeiten. Stirnholzkanten (Sägeflächen oben an Zaunpfählen und Querlatten) doppelt behandeln – hier dringt Feuchtigkeit am schnellsten ein.
  7. Erster Deckanstrich: Nach vollständiger Trocknung der Grundierung (mindestens 6 Stunden) den ersten Deckanstrich auftragen. Von oben nach unten und von links nach rechts arbeiten. Kanten und Profile zuerst, dann Flächen.
  8. Zweiter Deckanstrich: Nach 12–24 Stunden Trocknungszeit die zweite Schicht auftragen. Diese gibt die endgültige Farbintensität und den vollen Witterungsschutz.
  9. Abkleben entfernen: Malerkrepp und Abdeckfolien vorsichtig entfernen, solange die Farbe noch leicht feucht ist – eingetrockneter Klebestreifen reißt die Farbkante sonst ab.

Zeitplanung für den Zaunstrich

Planen Sie für einen Holzzaun (10 m Länge, 1,5 m Höhe) folgende Zeiten ein: Vorbereitung und Schleifen ca. 2–3 Stunden, Grundierung ca. 1 Stunde + 6 h Trocknungszeit, erster Deckanstrich ca. 1–1,5 Stunden + 12 h Trocknungszeit, zweiter Deckanstrich ca. 1 Stunde. Gesamt über 2 Tage verteilt: ca. 5–6 Arbeitsstunden.

Für einen Metallzaun mit vielen Profile und Sprossen empfiehlt sich für schwer zugängliche Stellen auch eine Sprühdose oder Airless-Spritzpistole. Das spart erheblich Zeit und gewährleistet gleichmäßigen Auftrag auch in Ecken und an Schweißnähten. Abkleben und Abdecken ist dabei allerdings noch wichtiger als beim Pinselauftrag.

5) Zaunfarbe: Produktempfehlungen & Haltbarkeit

Die Produktauswahl bei Zaunfarben ist groß – und nicht jede günstige Option ist auf lange Sicht wirtschaftlich. Billige Holzschutzfarben verlieren ihren Schutz oft bereits nach 1–2 Jahren, was häufiges Nachstreichen und damit mehr Gesamtaufwand bedeutet. Hochwertige Produkte kosten mehr in der Anschaffung, amortisieren sich aber schnell durch längere Schutzwirkung.

Worauf sollten Sie beim Kauf achten?

  • Biozider Schutz: Nur Produkte mit zugelassenen Bioziden schützen effektiv gegen Schimmel, Bläuepilze und Insekten. Prüfen Sie die Produktbeschreibung auf ausgewiesenen „Pilzschutz" oder „Biozidschutz".
  • UV-Stabilisatoren: Hochwertiger UV-Schutz verhindert Ausbleichen und Versprödung der Farbe. Besonders wichtig für farbige Töne, die sonst schnell ausblassen.
  • Elastizität: Holz arbeitet mit der Temperatur. Eine elastische Holzschutzfarbe reißt nicht auf, wenn das Holz sich ausdehnt und zusammenzieht.
  • Diffusionsoffenheit: Die Farbe sollte Feuchtigkeit aus dem Holz entweichen lassen, aber von außen nicht eindringen. Dampfbremsende Systeme stauen Feuchtigkeit im Holz und beschleunigen Vermorschung.
  • Verarbeitungstemperatur: Nur Produkte verwenden, die für den Außeneinsatz bis mind. -10 °C (Schutzkategorie) geeignet sind.
ProdukttypPreisklasseHaltbarkeit HolzzaunBesonderheit
Einfache Holzschutzfarbeca. 3–5 €/L1–2 JahreNur für kurze Intervalle
Mittlere Holzschutzfarbeca. 6–10 €/L3–5 JahreGutes Preis-Leistungs-Verhältnis
Professionelle Deckfarbeca. 10–18 €/L5–10 JahreEmpfehlenswert bei großer Fläche
Metallschutzlack 2-in-1ca. 8–15 €/L5–8 JahreGrund + Lack in einem Schritt

Rechenbeispiel: Kostenvergleich

Für einen 10 m langen, 1,5 m hohen Holzzaun benötigen Sie ca. 3–4 Liter Farbe für 2 Anstriche. Günstige Farbe (4 €/L): ca. 15 € – aber alle 2 Jahre neu, macht in 10 Jahren 5 Anstriche und ca. 75 € plus Arbeitszeit. Premium-Produkt (14 €/L): ca. 55 € – hält 7–8 Jahre, macht in 10 Jahren 1–2 Anstriche und ca. 110 € plus deutlich weniger Arbeitszeit. Auf lange Sicht liegt das Qualitätsprodukt oft wirtschaftlicher.

Für Metallzäune aus Eisen empfiehlt sich ein 2K-Epoxidlack für maximalen Korrosionsschutz. Diese Produkte sind teurer und erfordern genaues Mischen von Harz und Härter, bieten aber eine Schutzwirkung von 10–15 Jahren und sind professionellen Ansprüchen gewachsen. Für die meisten Heimwerker ist ein hochwertiger 1K-Metallschutzlack die praktischere und günstigere Wahl.

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Abdecken & Abkleben

Häufig gestellte Fragen (8)

Welche Farbe eignet sich am besten für einen Holzzaun?
Für einen Holzzaun im Außenbereich empfiehlt sich eine qualitativ hochwertige deckende Holzschutzfarbe mit bioziden Wirkstoffen, UV-Stabilisatoren und elastischen Bindemitteln. Diese bietet die längste Haltbarkeit (4–8 Jahre) und schützt zuverlässig vor Witterung, Schimmel und UV-Schäden. Getönte Holzschutzlasuren sind eine Alternative, wenn die Maserung sichtbar bleiben soll, müssen aber häufiger aufgefrischt werden.
Muss ich einen Holzzaun vor dem Streichen grundieren?
Ja, besonders bei neuem, unbehandeltem Holz sowie bei stark verwitterten oder abgesandten Flächen ist eine Grundierung Pflicht. Die Grundierung verbessert die Haftung des Deckanstrichs erheblich, versiegelt Harzkanäle (bei Nadelholz) und bietet einen ersten bioziden Schutz tief im Holz. Ohne Grundierung kann die Deckfarbe abblättern oder Harzflecken durch die Oberfläche treiben.
Wie oft muss ein Holzzaun neu gestrichen werden?
Das hängt von Produktqualität, Ausrichtung und Pflegezustand ab. Als Richtwerte gelten: einfache Holzschutzfarben alle 1–2 Jahre, mittlere Qualität alle 3–5 Jahre, Premiumprodukte alle 5–8 Jahre. Prüfen Sie den Zaun jährlich im Frühjahr auf Risse, abblätternde Stellen und Verfärbungen. Rechtzeitiger Pflegeanstrich verhindert aufwendige und kostspielige Komplettsanierungen.
Kann ich einen rostigen Metallzaun direkt überlackieren?
Nein – Rost muss vor dem Lackieren mechanisch so weit wie möglich entfernt werden (Drahtbürste, Schleifvlies). Stark verrostete Stellen können alternativ mit einem Rostumwandler behandelt werden, der den Rost chemisch in eine inerte, haftfähige Schicht umwandelt. Anschließend Rostschutzgrundierung und Decklack auftragen. Rostiger Untergrund unter dem Lack führt zu schnellem Wiederauftreten von Korrosion.
Welche Farben eignen sich für einen Metallzaun?
Für Metallzäune aus Stahl oder Eisen eignen sich speziell formulierte Metallschutzlacke oder Metallfarben auf Alkydharz- oder Acrylbasis. Diese Produkte enthalten korrosionshemmende Pigmente und sind für Außenbewitterung ausgelegt. Besonders beliebt: Schwarz (klassisch), Anthrazit, Grün sowie Sonderfarben nach RAL-Farbkarte. Für verzinkte Metallzäune spezielle Haftvermittler für Zink oder Zinkphosphat-Haftgrund verwenden.
Wie lange muss ich warten, bis der gestrichene Zaun wieder benutzbar ist?
Staubtrocken sind die meisten Außenlacke nach 2–4 Stunden. Überstreichbar nach 12–24 Stunden. Vollständig durchgehärtet und mechanisch belastbar nach 7–14 Tagen. Während der Trocknungsphase den Zaun vor Regen, Tau und direkter Sonneneinstrahlung schützen – zumindest in den ersten 24 Stunden nach jedem Anstrich.
Was tun bei Schimmelflecken auf dem Holzzaun?
Schimmel- und Algenflecken auf dem Holzzaun müssen vor dem Streichen behandelt werden. Einen Schimmelentferner großzügig auftragen, 15–30 Minuten einwirken lassen und gründlich abspülen. Nach dem vollständigen Trocknen (mindestens 48 Stunden) mit einer Holzschutzfarbe mit bioziden Wirkstoffen streichen. Einfach überlackieren ohne Behandlung führt dazu, dass der Schimmel unter der Farbe weiterwächst und diese von innen heraus zerstört.
Darf ich einen Holzzaun bei Frost streichen?
Nein. Bei Temperaturen unter 5 °C (idealerweise nicht unter 8 °C) dürfen keine Holzschutzfarben oder Lacke aufgetragen werden. Die Filmbildung ist bei Kälte stark beeinträchtigt – die Farbe trocknet entweder gar nicht oder bildet eine ungleichmäßige, rissige Schicht ohne ausreichenden Schutz. Außerdem ist das Holz bei Frost oft leicht feucht durch Kondensation, was die Haftung zusätzlich verschlechtert.

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Gold Masker für Fenster/Türen besorgen
Spachtelmasse + Spachtel (für Löcher/Risse)(einzA Handspachtel Dolomit)Kaufen
Schleifpapier 120er + 180er(Friess Handschleifstein K24)Kaufen
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